LEITWERTE

DEMOKRATIE FÖRDERN

Der Einzelne hat direkten Einfluss auf gesellschaftspolitische Entwicklungen: durch das eigene Konsumverhalten, das Wahlrecht oder auch durch gesellschaftliches Engagement. Die Frage ist, ob diese Möglichkeiten als Entwicklungs- und Gestaltungschancen begriffen werden! Entscheidend dabei ist, dass Menschen sich unabhängig von sozialem Hintergrund und Bildungsstand als wirksam erleben. Es gilt daher, niederschwellige Möglichkeiten der gesellschaftlichen Mitgestaltung zu eröffnen.

BILDUNG NACHHALTIGER ENTWICKLUNG

Im Zentrum steht das Bewusstsein und Verständnis nachhaltiger Entwicklungen, Selbermachmentalität und Eigenverantwortung zu stärken, Fachwissen zu vermitteln und nachhaltiges, autonomes Denken und Arbeiten – Teilen, Tauschen, Wiederverwerten – zu fördern. Konkret geht es hierbei um Bildungsformate zu den Themenbereichen der Traditionspflege und deren zeitgemäße Transformation, Potenzialentfaltung bei Kindern und Jugendlichen, generationsübergreifendes und transdisziplinäres Lernen in den Bereichen Gesundheit & Ernährung, neue Technologien & Reparaturökonomie, Energie & Mobilität sowie um die Schaffung einer Präsentationsplattform für NachwuchskünstlerInnen abseits des Mainstreams und einer offenen Auseinandersetzung zu „Wie wir leben wollen“.

ALTERNATIVEN VORLEBEN

Im Spielraum für Alle wurde durch Eigeninitiative vieler Menschen aus unterschiedlichen (Fach-) Bereichen eine offene Beteiligungsstruktur geschaffen, in der Arbeitsweisen im Kontext nachhaltiger Entwicklungen (vor-) gelebt werden. Unser Verein bietet den Mitgliedern, KooperationspartnerInnen oder auch schlichtweg Neugierigen eine Plattform mit umfangreicher Organisation und Betreuung, offene Räume zur partizipativen Nutzung sowie ein breites Angebot niederschwellig zugänglicher Formate. Alternativen gibt es einige: Initiativen, die von bewusstem Konsum über die vornehmliche Nutzung regionaler bzw. lokaler Ressourcen bis zur Ernährungs- und Energiesouveränität reichen. Sie mögen zum Teil utopisch erscheinen, doch werden dadurch viele Lösungsansätze dem Realitätstest ausgesetzt und aus privater Initiative umgesetzt, im Kleinen, von Menschen, die nicht auf den großen Systemwandel warten sondern selbst einen Beitrag leisten wollen.

VIELSCHICHTIG KOOPERIEREN

Da basis-demokratische Bewegungen viele alternative (Regional-) Entwicklungen nicht nur erleichtern sondern oftmals sogar erst ermöglichen, liegt es im Interesse der Politik, mit nachhaltigkeitsrelevanten Initiativen aktiv zusammenzuarbeiten. Denn damit diese tatsächlich für einen Wandel sorgen können, müssen, verkürzt gesagt, drei Dinge passieren: Motivierte Individuen müssen sich engagieren, eine funktionierende Gruppe bilden und über entsprechende Ressourcen zur langfristigen und breitenwirksamen Etablierung verfügen. Darauf haben schließlich PolitikerInnen und andere EntscheidungsträgerInnen den ausschlaggebenden Einfluss.