Dachgarteln

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Hierbei wird Gemütlichkeit und Funktionalität verbunden. Durch die Bewirtschaftung des eigenen Dachgartens kann die Offene Küche ständig auf frische Kräuter und Gemüseprodukte zurückgreifen. Mit diesem Projekt soll deutlich dargestellt werden, welches Potential in der Bewirtschaftung von nicht genutzten urbanen Dach- und Freiflächen vorhanden ist und wie jede(r) auch mit wenig Geld (Teilen, Tauschen, Wiederverwerten) vielfältige Gartenstrukturen umsetzen kann.

Die Idee dahinter ist einen möglichst geschlossenen Produktionskreislauf – vom Saatgut bis zur Verarbeitung – für jede(n) erlebbar zu machen. Die Ernte wird im KochLokal frisch verarbeitet und/ oder haltbar gemacht und somit vielfältig genutzt werden.

Ein weiteres zentrales Anliegen ist es auf die Ressource Boden, mit den darin befindlichen Lebewesenkomplex aufmerksam zu machen. Auch setzen wir uns für die Erhaltung der Sortenvielfalt ein und verwenden daher insbesondere alte Sorten.

Konkret wird umgesetzt:

  • Zwei verschiedene Kompostsysteme (Bokashi und Wurmfarm), um anfallenden Abfall zu vermeiden und Flüssigdünger zu gewinnen
  • Insektenhotel, um Bestäubungsinsekten anzulocken und ein Reservat für Nützlinge zu schaffen
  • Vertikale Pflanzenstrukturen in Form von Hochbeeten, um die bepflanzbaren Flächen zu vergrößern und somit den Ertrag zu erhöhen
  • Mediterranes Stein- & Kiesbeet
  • Milpabeet (Indianerbeet)
  • Bepflanzungssysteme mit integrierter Bewässerung
  • Jungpflanzenanzucht
  • Nutzung von Beikräutern – denn eigentlich gibt’s gar keine Unkräuter!
  • Solartrockner
  • Nutzung von Terra Preta – durch die Einbringungen von Holzkohle in den Kompost (Bokashi) werden Oberflächen vergrößert, Nährstoffe im Boden gebunden und die Fruchtbarkeit langfristig verbessert

Lust zum Mitmachen? Materialspenden? Oder andere Ideen?

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